Archiv der Kategorie: Kindheit

St. Martin am Niederrhein

Das Martinsfest im November gehörte zu den schönsten Tagen des Jahres. Wir freuten uns wochenlang im Voraus. Der Zug fand immer an einem Samstag statt. Sobald es endlich dunkel geworden war, stellten wir uns mit unseren Laternen auf und zogen … Weiterlesen

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Bunt sind schon die Wälder

Mein Vater liebte den Sommer. Hitze und Sonne taten ihm gut, während sie mich sofort außer Gefecht setzen. Im Gegensatz zu mir mochte er auch keinen Regen. An nasskalten Tagen, an denen ich es mir an meinem Schreibtisch mit einer … Weiterlesen

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Altweibersommer

Im Herbst geschahen am Niederrhein lauter kleine Wunder. Die Vogelscheuchen sahen plötzlich aus wie Spukgestalten, ihre Kleider hingen in Fetzen von ihren Holzgerippen, und auf den Feldern tummelten sich heiser krächzende Saatkrähen, riesige glänzende Kolkraben und flinke grauschwarze Dohlen mit … Weiterlesen

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Oktoberland

Den Herbst mit seinen kräftigen, glühenden Farben habe ich schon als Kind geliebt. Es war die Zeit  der geheimnisvollen Nebel, der taubedeckten Spinnennetze, der fern am Himmel dahinziehenden Zugvögel, der knallbunten Dahlien, zarten Astern und saftigen Chrysanthemen. Ganze Arme voller … Weiterlesen

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In der Niersdonker Kapelle

Musterschülerinnen Gemessen an heutigen Verhältnissen waren wir wahre Musterschülerinnen. Wir beteten andächtig vor und nach dem Unterricht, begaben uns einmal die Woche geschlossen in die Kapelle zur heiligen Messe, waren ordentlich, fleißig, leicht lenkbar, trugen keinerlei Waffen, gaben fast nie … Weiterlesen

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Mit Winnie in Niersbeck

Kleine Rezension zu „Winnie Two“ „Das Buch führt die Leser und Leserinnen mitten hinein in die 1960er Jahre am Niederrhein. Man begleitet die Erzählerin und ihre engste Freundin bei ihren jugendlichen Abenteuern, Mädchenträumen, wilden Diskussionen und hartnäckigen Fragen, die sie … Weiterlesen

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Hochsensible „Supersinne“: Luchsohren

Neulich beim Ohrenarzt Vor einigen Wochen war ich beim HNO-Arzt (rechtes Ohr „verstopft“) und fasste den mutigen Entschluss, bei der Gelegenheit gleich auch meine Hörfähigkeit testen zu lassen, weil ich subjektiv schon länger das Gefühl habe, nicht mehr so gut … Weiterlesen

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Dyskalkulie

Angst vor Zahlen „Mein größtes Problem war und blieb die Mathematik. An der Kattendonker Volksschule war meine Rechenschwäche niemandem aufgefallen, doch am Gymnasium wurde sie unübersehbar. Das kleine Einmaleins schaffte ich gerade noch, weil ich es wie ein Gedicht auswendig … Weiterlesen

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Zu Winnies Geburtstag

Der heutige Eintrag ist für meine Kinderfreundin Kornelia Blum, die Wölfe und Adler über alles liebte und fest davon überzeugt war, in Wirklichkeit eine Lakota zu sein. Er ist für das abenteuerlustige, eigenwillige kleine Mädchen, das unbedingt Schamanin werden und … Weiterlesen

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Ostern in Kattendonk

Die Tage unmittelbar vor Ostern waren fast noch schöner als das Fest selbst. Wir kochten Eier in einem riesigen Blechtopf hart, meine Mutter färbte sie mit Heitmann-Farbtabletten in großen Tassen bunt und gab mir eine ganze Schüssel mit weißen Eiern … Weiterlesen

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